Zuerst einmal: Excel ist grossartig. Viele Betriebe führen halbe Unternehmen damit, und das ist keine Schande, sondern pragmatisch. Die Frage ist nicht, ob Excel schlecht ist, sondern ab wann es Ihnen mehr Arbeit macht, als es abnimmt. Dieser Artikel hilft Ihnen, diesen Punkt zu erkennen.
Woran Sie merken, dass Excel an die Grenze kommt
Ein einzelnes dieser Zeichen ist kein Grund zur Sorge. Wenn Sie aber mehrere davon kennen, wird es Zeit, nachzudenken:
- Mehrere Leute arbeiten gleichzeitig an derselben Datei und blockieren sich, oder es entstehen Versionen wie "Liste_final_v3_neu".
- Ein falscher Klick zerstört Formeln, und niemand merkt es sofort. Fehler schleichen sich ein.
- Die Datei ist riesig und langsam geworden und öffnet nur noch mit Geduld.
- Sie kopieren Daten von Hand zwischen mehreren Tabellen oder Programmen hin und her.
- Niemand soll alles sehen, aber Excel kennt keine echten Zugriffsrechte.
- Sie wissen nicht mehr, wer wann was geändert hat.
- Auswertungen kosten jedes Mal Handarbeit, statt auf Knopfdruck fertig zu sein.
Was eine eigene Anwendung kann, was Excel nicht kann
Der Sprung von der Tabelle zu einer richtigen Anwendung löst genau diese Probleme:
- Mehrere Personen gleichzeitig, ohne sich in die Quere zu kommen und ohne Versionschaos.
- Klare Eingabefelder, die nur sinnvolle Werte zulassen. Das verhindert Fehler, bevor sie passieren.
- Zugriffsrechte, damit jeder genau das sieht und ändern darf, was zu seiner Rolle passt.
- Auswertungen und Berichte auf Knopfdruck, immer aktuell, ohne dass jemand Formeln pflegt.
- Ein Verlauf, der zeigt, wer wann was gemacht hat.
Kurz: Excel ist eine Tabelle, eine Anwendung ist ein Werkzeug für Ihren Ablauf. Wie so etwas für ein KMU aussieht, zeigen wir auf der Seite zu Software modernisieren und Prozesse automatisieren.
Muss ich Excel komplett aufgeben?
Nein. Es geht nicht darum, Excel zu verbieten. Für schnelle Berechnungen, einmalige Auswertungen oder das Herumprobieren bleibt es unschlagbar. Meist lösen wir nur die eine gewachsene Tabelle ab, die zum Herzstück Ihres Betriebs geworden ist und dafür eigentlich nicht gemacht war. Und Sie können aus der neuen Anwendung weiterhin nach Excel exportieren, wenn Sie mögen.
Wie der Umstieg abläuft
Der häufigste Grund, warum Betriebe den Schritt scheuen, ist die Angst um die Daten. Diese Sorge ist berechtigt, und darum läuft es sorgfältig ab:
- Anschauen. Wir schauen Ihre bestehende Tabelle gemeinsam an und verstehen, wie Sie wirklich damit arbeiten.
- Daten übernehmen. Ihre vorhandenen Daten werden vollständig und geprüft in die neue Lösung übernommen. Nichts wird abgetippt.
- Schrittweise umsteigen. Die alte Datei bleibt verfügbar, bis die neue Anwendung steht und Sie ihr vertrauen.
Was kostet das?
Eine einzelne Excel-Ablösung ist eines der günstigsten Digitalisierungsprojekte überhaupt und startet im tiefen vierstelligen Bereich. Was den Preis bestimmt, lesen Sie im Detail im Artikel was kostet es, eine Software entwickeln zu lassen.
Fazit
Excel ist nicht das Problem, es ist nur irgendwann das falsche Werkzeug für eine Aufgabe, die zu wichtig geworden ist. Wenn Sie sich in mehreren der Zeichen oben wiedererkennen, lohnt sich ein Blick auf eine eigene, schlanke Anwendung. Zeigen Sie uns Ihre Tabelle, und wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Umstieg für Sie lohnt.