Viele Kunden kommen mit dem Wunsch, sie bräuchten eine App, und meinen damit ganz verschiedene Dinge. Bevor Sie Geld ausgeben, lohnt sich die Frage, ob es wirklich eine Mobile-App sein muss oder ob eine Web-App die klügere Wahl ist. Hier ist der Unterschied ohne Fachchinesisch.
Was eine Web-App ist
Sie läuft im Browser, auf dem Handy genauso wie auf dem Laptop. Es gibt nichts zu installieren, jeder hat immer die aktuelle Version, und Sie erreichen Ihre Nutzer über einen einfachen Link. Mehr dazu auf der Seite zur Web App Entwicklung.
Was eine Mobile-App ist
Sie wird aus dem App-Store installiert und liegt als Symbol auf dem Handy. Sie kann tiefer ins Gerät greifen, etwa Kamera, Standort oder Push-Nachrichten nutzen, und funktioniert auch offline gut. Details dazu auf der Seite zur Mobile App Entwicklung.
Wann die Web-App reicht
Wenn Ihre Nutzer vor allem am Computer arbeiten, wenn Sie schnell und günstig starten wollen, oder wenn es um ein Werkzeug für den Arbeitsalltag geht. Für die meisten KMU-Anwendungen ist die Web-App der pragmatische Weg.
Wann die Mobile-App sinnvoll ist
Wenn Ihre Nutzer unterwegs sind, wenn Sie Push-Nachrichten oder Offline-Betrieb brauchen, oder wenn die App ein sichtbares Symbol auf dem Handy Ihrer Kunden sein soll.
Der Mittelweg: die Progressive Web-App
Eine Web-App, die sich auf dem Handy fast wie eine echte App anfühlt und sogar auf den Startbildschirm gelegt werden kann, ohne den Umweg über den App-Store. Oft der beste Kompromiss aus Reichweite und Aufwand.
Fazit
Die richtige Antwort hängt davon ab, wo und wie Ihre Nutzer arbeiten, nicht davon, was gerade modern klingt. Fragen Sie sich: Wo sind meine Nutzer, brauche ich wirklich Kamera oder Offline, und wie schnell will ich starten? Aus den Antworten ergibt sich die Richtung fast von selbst.