Gleich nach der Frage nach dem Preis kommt fast immer die Frage nach der Zeit. Und wie beim Preis lautet die ehrliche Antwort zuerst: es hängt vom Umfang ab. Aber ich lasse Sie nicht mit dieser Antwort allein, sondern zeige Ihnen, was die Dauer bestimmt und mit welchen Zeiträumen Sie realistisch rechnen.

Warum sich Zeit nicht seriös vorab auf den Tag genau sagen lässt

Software entsteht in Schritten, und fast jedes Projekt lernt unterwegs dazu. Was am Anfang klar schien, verändert sich, sobald man die ersten echten Bildschirme sieht. Ein guter Zeitplan rechnet diese Erkenntnisse ein, statt so zu tun, als wüsste man von Beginn an alles.

Grobe Zeiträume aus der Praxis

Ein kleines internes Werkzeug ist oft in drei bis sechs Wochen einsatzbereit. Eine mittlere Web- oder Mobile-App mit Login, Datenbank und mehreren Funktionen braucht typischerweise zwei bis vier Monate vom Start bis zum produktiven Einsatz. Grössere Plattformen wachsen über Etappen und haben kein festes Enddatum, sondern gehen früh mit dem Wichtigsten live und werden danach ausgebaut.

Was die Dauer verlängert und was sie verkürzt

Verlängernd wirken unklare Anforderungen, späte grosse Änderungen, langsame Rückmeldungen und viele Schnittstellen zu anderen Systemen. Verkürzend wirkt, klein anzufangen und die wichtigste Funktion zuerst zu bauen. So sehen Sie früh ein echtes Ergebnis und sammeln Erfahrung, statt monatelang auf ein grosses Ganzes zu warten. Klare Ansprechpartner und zügige Rückmeldungen helfen ebenso.

Warum früh und oft besser ist als gross und spät

Bei GrüOn sehen Sie jede Woche einen Zwischenstand. Das gibt Ihnen Sicherheit, weil Sie nie die Katze im Sack kaufen, und es hält das Projekt steuerbar. Wie der ganze Weg aussieht, lesen Sie im Artikel zum Ablauf eines Software-Projekts.

Fazit

Rechnen Sie bei kleineren Projekten in Wochen, bei mittleren in Monaten, und lassen Sie sich nicht von einem festen Datum blenden, das ohne Gespräch genannt wird. Erzählen Sie uns Ihr Vorhaben, und Sie bekommen eine ehrliche Zeitschätzung.